Wpa.dbl-dateien zum herunterladen

24.10.2001 20:28 Uhr 12.584 wpa.bak 01/14/2002 09:05 AM 12.642 wpa.dbl Die Notiz Ihres PCs, dass Windows richtig aktiviert wurde, wird in zwei kleinen Dateien namens Wpa.dbl und Wpa.bak gespeichert. (Sie befinden sich in Ihrem Ordner “Mein Computer” und “Lokaler Datenträger” (C:)-Windows-System32.) Wenn Sie sich jemals entscheiden, Ihre Festplatte zu ersetzen, sichern Sie diese kleinen Dateien, bevor Sie Ihr ursprüngliches Laufwerk entfernen. (Kopieren Sie sie z. B. auf eine Diskette.) Hacking WindowsXP Product Activation Grundlegende Probleme Die Datei wpa.dbl im Verzeichnis system32 enthält Informationen über das System zum Zeitpunkt der Aktivierung. Wenn mehr als drei Hardwarekomponenten geändert werden, wird Windows XP dies bemerken und wpa.dbl löschen. Damit wird der Benutzer gezwungen, XP neu zu aktivieren. Sie erhalten jedoch keine weiteren 30 Tage, um sie wieder zu aktivieren (in RC1 sind es 14 Tage). Stattdessen nimmt XP das Datum der Installation als Grundlage.

Das bedeutet, dass Sie SOFORT aktivieren müssen, um XP erneut auszuführen, wenn die Installation vor 30 Tagen stattgefunden hat. Volume-Seriennummer der Systemvolumes (angezeigt mit Dir-Befehl) MAC-Adresse der Netzwerkkarte (angezeigt mit netstat -r -n) Identifikationszeichenfolge des CD-ROM-Laufwerks Identifikationszeichenfolge der Anzeige CPU-Seriennummer Identifikationszeichenfolge der Festplatte Identifikationszeichenfolge des SCSI-Hostadapters Identifikationszeichenfolge des IDE-Controllers String des Prozessormodells RAM-Größe 1 = Dockingstation, 0 = ohne Dockingstation Erste Tests Für einen Anfang haben wir zunächst die Datei wpa.dbl gespeichert und dann die Grafikkarte und die Netzwerkkarte ersetzt. Wie erwartet war Windows XP kooperativ, so dass wir ohne Störungen arbeiten konnten. Die erste Überraschung kam, als wir den Celeron durch ein Pentium III ersetzten: Plötzlich wollte Windows XP neu aktivieren, obwohl wir nur drei Komponenten gewechselt haben. Die Antwort auf das Rätsel ist in der Seriennummer des Prozessors zu finden. Durch das Ersetzen des Prozessors wurde nicht nur eine geändert, sondern bereits zwei Hardwareinformationen geändert. Für uns bedeutet das, den Computer neu zu starten und die Seriennummer im BIOS auszuschalten. Nichtsdestotrotz besteht XP auf der Aktivierung.

Ein Blick auf wpa.dbl zeigt den Grund dafür: Offenbar hat XP die Datei wieder in einen nicht aktivierten Zustand versetzt. Wir starten den Computer erneut neu, starten in DOS und kopieren die gespeicherte wpa.dbl zurück in das Systemverzeichnis von XP. Mit dem nächsten Start von XP ist die Nachfrage nach Aktivierung verschwunden. Offensichtlich ist wpa.dbl die zentrale Behörde, um zu entscheiden, ob die Aktivierung bereits stattgefunden hat oder nicht. Wir installieren Windows XP auf unserem Computer von Grund auf neu und verwenden denselben Product Key. Dennoch erhält der Computer eine weitere Produkt-ID, da die letzten drei Ziffern zufällig generiert werden. Obwohl sich die Produkt-ID geändert hat, kann Windows aktiviert werden, indem die gespeicherte Datei wpa.dbl in das entsprechende Verzeichnis kopiert wird. Unser nächster Versuch bringt eine noch größere Überraschung: Die Aktivierung funktioniert immer noch, obwohl wir einen komplett neuen Product Key für die Installation verwenden. Gefälschte Hardware Diese Ergebnisse im Hinterkopf gehalten wir versuchen, Windows XP auf einem anderen Computer zu aktivieren, indem Sie die Datei wpa.dbl kopieren. Zunächst passen wir die Volume-ID des neuen Computers mit Freeware-Tools an. Die Befehlszeile volumeid c: 3333-3333 ändert den entsprechenden Koeffizienten des neuen Systems: Die erste Komponente des Microsoft-Schutzes wird abgebrochen.

Bei einigen Netzwerkkarten ist es möglich, den MAC manuell über den Treiber einzustellen. Die entsprechende Option im Register Advanced heißt “Netzwerkadresse” oder “Lokal verwaltete Netzwerkadresse”. Ein einfach zu bedienendes und effektives Tool, das Ihnen die Möglichkeit erspart, Produktschlüssel einzugeben oder Microsoft anrufen zu müssen, nur um Ihr Produkt zu reaktivieren. Wenn Sie einen OEM-Hersteller-PC haben, ist ein anderes Tool namens ABR (Activation Backup and Restore) in der Lage, Ihre Aktivierungsdateien zu sichern.